meine letzten Wochen

So einfach ist das alles immer gar nicht… Das hab ich mir irgendwie anders vorgestellt…

Diese beiden Aussagen treffen meine letzten beiden Wochen sicherlich ganz gut. Irgendwie hab ich so viel um die Ohren und den Eindruck, dass ich immer irgendwie nie Zeit für z.B. Magisterarbeit, Freunde, usw habe. Irgendwie krieg ich zwar dann schon alles irgendwie unter einen Hut, aber manchmal hab ich so das Gefühl, dass ich dabei auf der Strecke bleibe ;)

 

Gerade komme ich von der JU-Landesversammlung in Weiden in der Oberpfalz zurück. War eine sehr schöne Veranstaltung mit viel inhaltlicher Arbeit und viel Aufbruchstimmung. Nach dieser Veranstaltung bin ich mir wieder richtig sicher, in der richtigen Partei zu sein. Interessanterweise war es Edmund Stoiber, der die jungen Leute am meisten mitgerissen hat. Seine gestrige Rede als Ehrengast beim Delegiertenabend war spritzig, elanvoll und wirklich inhaltsreich. Und seit er nimmer MP ist, kann er sogar wirklich ohne “äh” usw reden!

Insgesamt gesehen hat sich dieses Wochenende voll rentiert: neue Kontakte geschlossen, alte Freunde getroffen und Freundschaften wiederbelebt. Was will man mehr.

Inhaltlich kam in meinen Augen auch sehr viel raus, was unser Land vorwärts bringen kann, wenn die CSU unseren Vorschlägen folgt. Auch wenn ich es schon teilweise sehr amüsant fand, wenn man dann nachzählen muss, ob man einen Antrag nun befasst oder nicht ;)

 

In diesem Sinne: mal sehen, was die folgenden Tage usw so bringen!

Am Beginn ist die Motivation noch da

Im Moment sitze ich in der UB in einer Kabine, um mich herum ein Stapel von Büchern, Blättern und ein Ordner. Alles Material (aber noch nicht alles) für meine Magisterarbeit. Noch bin ich top motiviert! Hoffe das bleibt auch so. Heute ist nämlich der erste Tag an dem ich effektiv was für die MA in Erlangen mache. Das Projekt hat nun unaufhaltsam begonnen und ich merke, dass das evtl doch anstrengender wird als gedacht ;)   Aber nur immer frisch voran! Deshalb auch nur ein kurzer Blogeintrag.

Aber ich will auch nicht vergessen hiermit nochmals allen Leuten, die mir zum Geburtstag gratuliert haben und/oder mir was geschenkt haben, herzlich zu danken!

Die letzte Hausarbeit

Hallo meine treuen Leser ;)

am Sonntag habe ich meine letzte Hausarbeit fertiggestellt und gleich am Montag abgegeben. Irgendwie auch kein anderes Gefühl als wie wenn es die erste oder x-te war… Nur dieses Mal bin ich alles andere als glücklich damit. Es hat sich gezeigt, dass Wahlkampf, Forschungen für die MA und der Wille nach privatem Vergnügen nur sehr schlecht mit dem Ziel eine Hausarbeit zu schreiben vereinbar sind. Naja, was soll ich sagen: der Fokus lag hald klar auf der ersten Trias ;)

Ansonsten verbringe ich die Woche bis zu meinem Geburtstag nochmal @home, wo ich mir redlich Mühe gebe ein wenig Ordnung in das Erforschte zu bringen um im Zahlen und Faktenwald ein wenig klarer zu sehen, was ich denn noch so alles brauche. In Erlangen selber dann wird es in der Hauptsache mal drum gehen die Sekundärliteratur zusammenzusuchen und zu exzerpieren! Freu mich schon und bin zur Zeit noch SEHR motiviert!!!

so far 4 now

Hochschul-High-Five

Uih uih uih… Ich war lange weg… Aber nach mehrfacher Aufforderung und nachdem mir erzählt wurde, dass mich RSS-Feeds schon rausschmeißen wollten, dachte ich mir ich probiers doch mal wieder hier ;)

Außerdem gab es dieses (Halb)Wochenende genug, was es wert ist in einem Blog verarbeitet zu bekommen. Freitag und heute war nämlich “Großheirath II” angesagt: die Strategiesitzung der Universitätsleitung mit den Dekanen und Dekaninnen, den Departmentssprechern und uns Studierenden. Zur Strategiesitzung selber gibt es relativ wenig zu sagen, es kam nämlich nix wirklich raus. Das effektivste an dem guten Tag Sitzung waren die Gespräche beim Kaffee und abends beim Wein ;)

Aber vor allem die “Kamingespräche” (ohne Kamin wohl gemerkt) hatten es wirklich in sich. Ein Gentleman genießt ja normalerweise und schweigt, aber so einfach ist das gar nicht. Nachdem wir Studis als Hauptinfo aus der Einladung herausgelesen haben, dass es ein Schwimmbad gibt, hatten wir alle unsere Badeklamotten mit. Wir haben uns dann geschworen, dass wir abends die letzten wären, die die Kamingespräche verlassen und, dass wir auf jeden Fall noch schwimmen gehen (es hieß verheißungsvoll, dass das Bad 24h auf hat)! Nachdem wir dann sehr unterhaltsame Gespräche geführt haben, Jana hat sich fast 2h mit dem Rektor unterhalten, so dass wir schon Angst um sie bzw. den Rektor hatten, Christian vom Rektor zur Seite genommen worden war, um ihm zu erzählen, wies so im Senat läuft und ich mich sehr angeregt u.a. mit Herrn Leber unterhalten habe, schrumpfte der Kreis der Anwesenden immer weiter zusammen ;)

Letztendlich waren noch 5 Studis und ein Mitglied der UL sowie Herr Göttlicher anwesend. Beim letzten Glas Wein haben wir uns nochmal richtig gut unterhalten und SEHR viel gelacht! U.a. wurde bei dieser Gelegenheit der neue In-Spruch: Hochschul-High-Five geprägt ;)

Als wir dann auch “schlapp” gemacht haben, war es 2.30 Uhr. Das 1. Ziel war ja schonmal erreicht ;) Wir waren die letzten beim Kamingespräch. Fehlte noch Nr. 2: wir gehen vorm Schlafen noch Baden. Und “verrückt” wie wir sind: schnell in die Badeklamotten und rein ins kühle (für manche zu kühle) Nass. So planschten wir dann noch bis gut 3.30 Uhr und vielen dann ins Bett ;)

Beim Frühstück waren wir 5 aber irgendwie – obwohl ein Teil von uns kaum geschlafen hat – diejenigen, die am fittesten ausgesehen haben… Muss am Baden gelegen haben *grins* War echt Spitze!! So muss ne Sitzung aus der Sicht der Studis ablaufen ;)

Aber es gab natürlich auch noch die Verleihung des Friedensnobelpreises an Herrn Obama… In der gesamten Runde konnte es niemand glauben, dass man für NICHTS nen Friedensnobelpreis kriegen kann. Alle dachten, da hat sich mal wieder wer ne witzlose Zeitungsente erlaubt. Aber NEIN: es stimmt… Ich nehme es mal positiv: meine Chancen auch mal einen zu kriegen steigen!!! Bin dankbar für jede Nominierung!

So far: have fun. Wahrscheinlich gibts bald wieder was von mir: sehts als Drohung oder als Kompliment, wie ihr wollt ;)

Schneeweiß und aschgrau

Als ich heute morgen bei meinen Eltern die Rolläden hochgezogen habe, sah ich eine weiße Schneepracht, sonnenbeschienen und glänzend. Irgendwie fand ich das toll, obwohl ich sonst eher ein vehementer Gegner das weißen Wassers bin…

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Ich blogge wieder!!! oder: Exkursion gen Westen

Ja, ich blogge wieder!

 

So liebe Leute, lange hat es gedauert, bis ich mich wieder dazu durchringen konnte hier was online zu stellen. Aber jetzt soll es mal wieder soweit sein…

 

Nach einem aufregenden Semester, in dem ich sehr viel gelernt habe, vor allem was Persönliches angeht und einige interessante Erfahrungen gemacht habe, war ich jetzt eine knappe Woche unterwegs im Dienste der Wissenschaft und habe ein Seminar zu den Perspektiven der europäischen Sicherheitspolitik besucht. Dabei führte mich mein Weg nach Bonn, Geilenkirchen, Brüssel und Brunssum.

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BaaderMeinhofKomplex – BMK

Hat jemand von euch den Film schon gesehen? Ich komme gerade ausm Kino wieder zurück in meine Bude… Vielleicht ist es noch zu frisch, um wirklich qualifiziert darüber zu schreiben/reden, aber ich muss meine Meinung dazu einfach einmal kund tun…

 

Ohne historisches Hintergrundwissen ist der Film kaum zu verstehen und wenn man es nicht hat, dann kann man den Film leicht für einen Film wie jeden anderen halten und man kann vergessen, dass es REALE Gegebenheiten sind, welche in dem Film dargestellt werden (sollen). 

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Berlin icke mag dir

 

Wie ich ja bereits in meinem letzten Eintrag zum Thema Berlin angekündigt habe, war ich die vergangenen zwei Tage mal wieder in unserer schönen deutschen Bundeshauptstadt. Ich muss sagen, mir gefällt es dort immer immer besser und irgendwie hab ich so das Gefühl, dass es mich dorthin mal für länger verschlagen wird…

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ja, ich lebe noch *g*

ich will eigentlich nur nen kurzen Statusbericht abgeben: Patient am Leben, alle Werte im akzeptablen Bereich, Körperfunktionen normal und wenig Besorgnis erregend.

 

Bei mir ist es nur immer so: wenn es mir mal so gut geht und so wenig los ist wie zur Zeit kommt immer wieder ein Knaller daher. Unvorbereitet haut mich das dann um. Mal sehen, ob das dieses Mal wieder so ist, oder ob der “Stress” einfach nur wieder losgeht, ohne, dass ich durch einen großen Schock oder eine bittere Enttäuschung aus meiner ruhigen Phase gerissen werde.

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ein überaus erfolgreicher Tag

Heute gibts mal ausnahmsweise einen persönlichen Eintrag in meinen Blog. Bisher hab ich euch ja eher mit politischen Inhalten gequält. ;)

 

Ich befinde mich zur Zeit mal wieder bei meinen Eltern, weil ich heute früh einen Zahnarzt-Termin hatte und mich mit der Leiterin des Stadtarchives in Ingolstadt getroffen habe. Morgen bin ich dann in München (Oktoberfest! *g*). 

Der Termin heute bei der Zahnärztin war überaus angenehm, was mich glatt etwas überrascht hat. Als empfindlich oder angsterfüllt wenn ich an den Zahnarzt denke, würde ich mich zwar jetzt nicht bezeichnen, aber gerne gehe ich da nicht hin. Vor allem habe ich letztes Jahr unangenehme Erfahrungen gemacht, weil die Ärztin absolut inkompetent und sogar brutal war. Normalerweise sind die Assistenz-Ärzte immer zwei Jahre in der Praxis, aber heute wurde ich überrascht, da eine neue Assistenz-Ärztin meine Behandlung übernommen hat. Überaus attraktiv (aber das ist tatsächlich eher nebensächlich). Besonders imponiert hat mir aber, dass sie schon bei der Begrüßung mich auf die Probleme der letzten Sitzung angesprochen hat und gemeint hat, ob diesbezüglich immer noch Probleme vorhanden wären.

Gefunden hat sie dann gott sei dank nichts bei mir: Juhu! 22 und noch kein Loch. Zitat der Ärztin: “Sie sind überhaupt nicht der Karies-Typ”. Und dann hat sie mich noch für meine schönen Zähne gelobt. Man lernt also nie aus: ich dachte nämlich nicht, dass ich schöne Zähne hätte… Aber eine befreundete Zahnärztin hat mir das neulich auch schon gesagt, da muss ich es wohl glauben…

 

Aber den Arztbesuch würde ich jetzt noch nicht als Erfolg bezeichnen. In die Kategorie fällt schon eher der Besuch im Archiv: ich hab dort ja schon zu ABI-Zeiten gearbeitet und irgendwie glaube ich mögen mich die Leute da.

Das Treffen fand wegen meiner Magisterarbeit statt. Ich will ja dort im Archiv meine Quellenarbeit machen und über die Ingolstädter Geschichte arbeiten. Deshalb wollte ich eine bezahlte Projektstelle, war aber sehr skeptisch, dass das klappt… Aber oh Wunder: ich habe einen Vertrag über sechs Monate bekommen mit 175€ monatlicher Bezahlung. Besonders cool ist, dass ich bestimmen kann, wann ich diese Stelle antrete und dass ich mein eigener Herr bin, d.h. ich muss nur am Ende der sechs Monate Ergebnisse präsentieren, wie und wann ich die Arbeit dazu mache, bleibt mir überlassen.

Aber dann hats mich fast vom Stuhl gehauen: Die Leiterin des Stadtmuseums (identisch mit der Leiterin des Archivs) will, dass ich, wenn meine MA dann mal fertig ist, daraus eine Sonderausstellung mache mit mindestens vier Räumen (eher sechs), eigenem Begleitband und einem Ausstellungskatalog. Das ist natürlich eine riesen Chance für mich! Ich könnte gerade echt voll ausflippen…

Da rückt die Publikationsgarantie für meine MA schon fast in den Hintergrund…

 

Einen Wehrmuts-Tropfen gabs allerdings auch noch: weil mein Mitstipendiat für die Promotion irgendwie Mist gebaut hat, ist mein Promotionsstipendium in Gefahr. Das Stipendium wäre ein Doppelstipendium der Stadt Ingolstadt und der Universität Tübingen, in dem ein Archäologe und ein Historiker gefördert wird. Weil der Archäologe aber wie gesagt Mist gebaut hat (was genau, weiß ich nicht), kann es sein, dass das für mich bestimmte Stipendium nicht eingerichtet wird… Aber das bekümmert mich im Moment noch nicht so sehr. Auch wenn die Dotation von 1000€ im Monat natürlich schon geil wäre… Aber wenns dann soweit ist, dann findet sich sicherlich eine Lösung!

 

 

Ich hoffe das wirkt der Artikel wirkt nicht arrogant… Ich freu mich nur zur Zeit so richtig über die Ergebnisse dieses Tages. Ich hoffe das ist mir vergönnt. Wenn ich eurer Meinung zu krass abhebe: Bitte holt mich wieder zurück!!!

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