ein überaus erfolgreicher Tag

Heute gibts mal ausnahmsweise einen persönlichen Eintrag in meinen Blog. Bisher hab ich euch ja eher mit politischen Inhalten gequält. ;)

 

Ich befinde mich zur Zeit mal wieder bei meinen Eltern, weil ich heute früh einen Zahnarzt-Termin hatte und mich mit der Leiterin des Stadtarchives in Ingolstadt getroffen habe. Morgen bin ich dann in München (Oktoberfest! *g*). 

Der Termin heute bei der Zahnärztin war überaus angenehm, was mich glatt etwas überrascht hat. Als empfindlich oder angsterfüllt wenn ich an den Zahnarzt denke, würde ich mich zwar jetzt nicht bezeichnen, aber gerne gehe ich da nicht hin. Vor allem habe ich letztes Jahr unangenehme Erfahrungen gemacht, weil die Ärztin absolut inkompetent und sogar brutal war. Normalerweise sind die Assistenz-Ärzte immer zwei Jahre in der Praxis, aber heute wurde ich überrascht, da eine neue Assistenz-Ärztin meine Behandlung übernommen hat. Überaus attraktiv (aber das ist tatsächlich eher nebensächlich). Besonders imponiert hat mir aber, dass sie schon bei der Begrüßung mich auf die Probleme der letzten Sitzung angesprochen hat und gemeint hat, ob diesbezüglich immer noch Probleme vorhanden wären.

Gefunden hat sie dann gott sei dank nichts bei mir: Juhu! 22 und noch kein Loch. Zitat der Ärztin: „Sie sind überhaupt nicht der Karies-Typ“. Und dann hat sie mich noch für meine schönen Zähne gelobt. Man lernt also nie aus: ich dachte nämlich nicht, dass ich schöne Zähne hätte… Aber eine befreundete Zahnärztin hat mir das neulich auch schon gesagt, da muss ich es wohl glauben…

 

Aber den Arztbesuch würde ich jetzt noch nicht als Erfolg bezeichnen. In die Kategorie fällt schon eher der Besuch im Archiv: ich hab dort ja schon zu ABI-Zeiten gearbeitet und irgendwie glaube ich mögen mich die Leute da.

Das Treffen fand wegen meiner Magisterarbeit statt. Ich will ja dort im Archiv meine Quellenarbeit machen und über die Ingolstädter Geschichte arbeiten. Deshalb wollte ich eine bezahlte Projektstelle, war aber sehr skeptisch, dass das klappt… Aber oh Wunder: ich habe einen Vertrag über sechs Monate bekommen mit 175€ monatlicher Bezahlung. Besonders cool ist, dass ich bestimmen kann, wann ich diese Stelle antrete und dass ich mein eigener Herr bin, d.h. ich muss nur am Ende der sechs Monate Ergebnisse präsentieren, wie und wann ich die Arbeit dazu mache, bleibt mir überlassen.

Aber dann hats mich fast vom Stuhl gehauen: Die Leiterin des Stadtmuseums (identisch mit der Leiterin des Archivs) will, dass ich, wenn meine MA dann mal fertig ist, daraus eine Sonderausstellung mache mit mindestens vier Räumen (eher sechs), eigenem Begleitband und einem Ausstellungskatalog. Das ist natürlich eine riesen Chance für mich! Ich könnte gerade echt voll ausflippen…

Da rückt die Publikationsgarantie für meine MA schon fast in den Hintergrund…

 

Einen Wehrmuts-Tropfen gabs allerdings auch noch: weil mein Mitstipendiat für die Promotion irgendwie Mist gebaut hat, ist mein Promotionsstipendium in Gefahr. Das Stipendium wäre ein Doppelstipendium der Stadt Ingolstadt und der Universität Tübingen, in dem ein Archäologe und ein Historiker gefördert wird. Weil der Archäologe aber wie gesagt Mist gebaut hat (was genau, weiß ich nicht), kann es sein, dass das für mich bestimmte Stipendium nicht eingerichtet wird… Aber das bekümmert mich im Moment noch nicht so sehr. Auch wenn die Dotation von 1000€ im Monat natürlich schon geil wäre… Aber wenns dann soweit ist, dann findet sich sicherlich eine Lösung!

 

 

Ich hoffe das wirkt der Artikel wirkt nicht arrogant… Ich freu mich nur zur Zeit so richtig über die Ergebnisse dieses Tages. Ich hoffe das ist mir vergönnt. Wenn ich eurer Meinung zu krass abhebe: Bitte holt mich wieder zurück!!!

1 Kommentar

  1. Sas sagte,

    September 23, 2008 um 8:43

    im moment denk ich aber, dass du recht zur freude hast. (außerdem ist es typisch deutsch, dass man nie sagen darf was man vorhat. von dem her passt es schon.) wenn du natürlich anfängst starallüren zu entwickeln und erwartest, dass wir fanplakate malen, dann gibts vllt doch eins auf die nuss. ich hol dich dann zurück – keine angst ;)

    ich wünsch dir jetzt aber erst mal viel erfolg mit der ma. vor allem durchhaltevermögen.


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