Am Beginn ist die Motivation noch da

Im Moment sitze ich in der UB in einer Kabine, um mich herum ein Stapel von Büchern, Blättern und ein Ordner. Alles Material (aber noch nicht alles) für meine Magisterarbeit. Noch bin ich top motiviert! Hoffe das bleibt auch so. Heute ist nämlich der erste Tag an dem ich effektiv was für die MA in Erlangen mache. Das Projekt hat nun unaufhaltsam begonnen und ich merke, dass das evtl doch anstrengender wird als gedacht ;)   Aber nur immer frisch voran! Deshalb auch nur ein kurzer Blogeintrag.

Aber ich will auch nicht vergessen hiermit nochmals allen Leuten, die mir zum Geburtstag gratuliert haben und/oder mir was geschenkt haben, herzlich zu danken!

Die letzte Hausarbeit

Hallo meine treuen Leser ;)

am Sonntag habe ich meine letzte Hausarbeit fertiggestellt und gleich am Montag abgegeben. Irgendwie auch kein anderes Gefühl als wie wenn es die erste oder x-te war… Nur dieses Mal bin ich alles andere als glücklich damit. Es hat sich gezeigt, dass Wahlkampf, Forschungen für die MA und der Wille nach privatem Vergnügen nur sehr schlecht mit dem Ziel eine Hausarbeit zu schreiben vereinbar sind. Naja, was soll ich sagen: der Fokus lag hald klar auf der ersten Trias ;)

Ansonsten verbringe ich die Woche bis zu meinem Geburtstag nochmal @home, wo ich mir redlich Mühe gebe ein wenig Ordnung in das Erforschte zu bringen um im Zahlen und Faktenwald ein wenig klarer zu sehen, was ich denn noch so alles brauche. In Erlangen selber dann wird es in der Hauptsache mal drum gehen die Sekundärliteratur zusammenzusuchen und zu exzerpieren! Freu mich schon und bin zur Zeit noch SEHR motiviert!!!

so far 4 now

Hochschul-High-Five

Uih uih uih… Ich war lange weg… Aber nach mehrfacher Aufforderung und nachdem mir erzählt wurde, dass mich RSS-Feeds schon rausschmeißen wollten, dachte ich mir ich probiers doch mal wieder hier ;)

Außerdem gab es dieses (Halb)Wochenende genug, was es wert ist in einem Blog verarbeitet zu bekommen. Freitag und heute war nämlich „Großheirath II“ angesagt: die Strategiesitzung der Universitätsleitung mit den Dekanen und Dekaninnen, den Departmentssprechern und uns Studierenden. Zur Strategiesitzung selber gibt es relativ wenig zu sagen, es kam nämlich nix wirklich raus. Das effektivste an dem guten Tag Sitzung waren die Gespräche beim Kaffee und abends beim Wein ;)

Aber vor allem die „Kamingespräche“ (ohne Kamin wohl gemerkt) hatten es wirklich in sich. Ein Gentleman genießt ja normalerweise und schweigt, aber so einfach ist das gar nicht. Nachdem wir Studis als Hauptinfo aus der Einladung herausgelesen haben, dass es ein Schwimmbad gibt, hatten wir alle unsere Badeklamotten mit. Wir haben uns dann geschworen, dass wir abends die letzten wären, die die Kamingespräche verlassen und, dass wir auf jeden Fall noch schwimmen gehen (es hieß verheißungsvoll, dass das Bad 24h auf hat)! Nachdem wir dann sehr unterhaltsame Gespräche geführt haben, Jana hat sich fast 2h mit dem Rektor unterhalten, so dass wir schon Angst um sie bzw. den Rektor hatten, Christian vom Rektor zur Seite genommen worden war, um ihm zu erzählen, wies so im Senat läuft und ich mich sehr angeregt u.a. mit Herrn Leber unterhalten habe, schrumpfte der Kreis der Anwesenden immer weiter zusammen ;)

Letztendlich waren noch 5 Studis und ein Mitglied der UL sowie Herr Göttlicher anwesend. Beim letzten Glas Wein haben wir uns nochmal richtig gut unterhalten und SEHR viel gelacht! U.a. wurde bei dieser Gelegenheit der neue In-Spruch: Hochschul-High-Five geprägt ;)

Als wir dann auch „schlapp“ gemacht haben, war es 2.30 Uhr. Das 1. Ziel war ja schonmal erreicht ;) Wir waren die letzten beim Kamingespräch. Fehlte noch Nr. 2: wir gehen vorm Schlafen noch Baden. Und „verrückt“ wie wir sind: schnell in die Badeklamotten und rein ins kühle (für manche zu kühle) Nass. So planschten wir dann noch bis gut 3.30 Uhr und vielen dann ins Bett ;)

Beim Frühstück waren wir 5 aber irgendwie – obwohl ein Teil von uns kaum geschlafen hat – diejenigen, die am fittesten ausgesehen haben… Muss am Baden gelegen haben *grins* War echt Spitze!! So muss ne Sitzung aus der Sicht der Studis ablaufen ;)

Aber es gab natürlich auch noch die Verleihung des Friedensnobelpreises an Herrn Obama… In der gesamten Runde konnte es niemand glauben, dass man für NICHTS nen Friedensnobelpreis kriegen kann. Alle dachten, da hat sich mal wieder wer ne witzlose Zeitungsente erlaubt. Aber NEIN: es stimmt… Ich nehme es mal positiv: meine Chancen auch mal einen zu kriegen steigen!!! Bin dankbar für jede Nominierung!

So far: have fun. Wahrscheinlich gibts bald wieder was von mir: sehts als Drohung oder als Kompliment, wie ihr wollt ;)

Schneeweiß und aschgrau

Als ich heute morgen bei meinen Eltern die Rolläden hochgezogen habe, sah ich eine weiße Schneepracht, sonnenbeschienen und glänzend. Irgendwie fand ich das toll, obwohl ich sonst eher ein vehementer Gegner das weißen Wassers bin…

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Ich blogge wieder!!! oder: Exkursion gen Westen

Ja, ich blogge wieder!

 

So liebe Leute, lange hat es gedauert, bis ich mich wieder dazu durchringen konnte hier was online zu stellen. Aber jetzt soll es mal wieder soweit sein…

 

Nach einem aufregenden Semester, in dem ich sehr viel gelernt habe, vor allem was Persönliches angeht und einige interessante Erfahrungen gemacht habe, war ich jetzt eine knappe Woche unterwegs im Dienste der Wissenschaft und habe ein Seminar zu den Perspektiven der europäischen Sicherheitspolitik besucht. Dabei führte mich mein Weg nach Bonn, Geilenkirchen, Brüssel und Brunssum.

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BaaderMeinhofKomplex – BMK

Hat jemand von euch den Film schon gesehen? Ich komme gerade ausm Kino wieder zurück in meine Bude… Vielleicht ist es noch zu frisch, um wirklich qualifiziert darüber zu schreiben/reden, aber ich muss meine Meinung dazu einfach einmal kund tun…

 

Ohne historisches Hintergrundwissen ist der Film kaum zu verstehen und wenn man es nicht hat, dann kann man den Film leicht für einen Film wie jeden anderen halten und man kann vergessen, dass es REALE Gegebenheiten sind, welche in dem Film dargestellt werden (sollen). 

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Berlin icke mag dir

 

Wie ich ja bereits in meinem letzten Eintrag zum Thema Berlin angekündigt habe, war ich die vergangenen zwei Tage mal wieder in unserer schönen deutschen Bundeshauptstadt. Ich muss sagen, mir gefällt es dort immer immer besser und irgendwie hab ich so das Gefühl, dass es mich dorthin mal für länger verschlagen wird…

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ja, ich lebe noch *g*

ich will eigentlich nur nen kurzen Statusbericht abgeben: Patient am Leben, alle Werte im akzeptablen Bereich, Körperfunktionen normal und wenig Besorgnis erregend.

 

Bei mir ist es nur immer so: wenn es mir mal so gut geht und so wenig los ist wie zur Zeit kommt immer wieder ein Knaller daher. Unvorbereitet haut mich das dann um. Mal sehen, ob das dieses Mal wieder so ist, oder ob der „Stress“ einfach nur wieder losgeht, ohne, dass ich durch einen großen Schock oder eine bittere Enttäuschung aus meiner ruhigen Phase gerissen werde.

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ein überaus erfolgreicher Tag

Heute gibts mal ausnahmsweise einen persönlichen Eintrag in meinen Blog. Bisher hab ich euch ja eher mit politischen Inhalten gequält. ;)

 

Ich befinde mich zur Zeit mal wieder bei meinen Eltern, weil ich heute früh einen Zahnarzt-Termin hatte und mich mit der Leiterin des Stadtarchives in Ingolstadt getroffen habe. Morgen bin ich dann in München (Oktoberfest! *g*). 

Der Termin heute bei der Zahnärztin war überaus angenehm, was mich glatt etwas überrascht hat. Als empfindlich oder angsterfüllt wenn ich an den Zahnarzt denke, würde ich mich zwar jetzt nicht bezeichnen, aber gerne gehe ich da nicht hin. Vor allem habe ich letztes Jahr unangenehme Erfahrungen gemacht, weil die Ärztin absolut inkompetent und sogar brutal war. Normalerweise sind die Assistenz-Ärzte immer zwei Jahre in der Praxis, aber heute wurde ich überrascht, da eine neue Assistenz-Ärztin meine Behandlung übernommen hat. Überaus attraktiv (aber das ist tatsächlich eher nebensächlich). Besonders imponiert hat mir aber, dass sie schon bei der Begrüßung mich auf die Probleme der letzten Sitzung angesprochen hat und gemeint hat, ob diesbezüglich immer noch Probleme vorhanden wären.

Gefunden hat sie dann gott sei dank nichts bei mir: Juhu! 22 und noch kein Loch. Zitat der Ärztin: „Sie sind überhaupt nicht der Karies-Typ“. Und dann hat sie mich noch für meine schönen Zähne gelobt. Man lernt also nie aus: ich dachte nämlich nicht, dass ich schöne Zähne hätte… Aber eine befreundete Zahnärztin hat mir das neulich auch schon gesagt, da muss ich es wohl glauben…

 

Aber den Arztbesuch würde ich jetzt noch nicht als Erfolg bezeichnen. In die Kategorie fällt schon eher der Besuch im Archiv: ich hab dort ja schon zu ABI-Zeiten gearbeitet und irgendwie glaube ich mögen mich die Leute da.

Das Treffen fand wegen meiner Magisterarbeit statt. Ich will ja dort im Archiv meine Quellenarbeit machen und über die Ingolstädter Geschichte arbeiten. Deshalb wollte ich eine bezahlte Projektstelle, war aber sehr skeptisch, dass das klappt… Aber oh Wunder: ich habe einen Vertrag über sechs Monate bekommen mit 175€ monatlicher Bezahlung. Besonders cool ist, dass ich bestimmen kann, wann ich diese Stelle antrete und dass ich mein eigener Herr bin, d.h. ich muss nur am Ende der sechs Monate Ergebnisse präsentieren, wie und wann ich die Arbeit dazu mache, bleibt mir überlassen.

Aber dann hats mich fast vom Stuhl gehauen: Die Leiterin des Stadtmuseums (identisch mit der Leiterin des Archivs) will, dass ich, wenn meine MA dann mal fertig ist, daraus eine Sonderausstellung mache mit mindestens vier Räumen (eher sechs), eigenem Begleitband und einem Ausstellungskatalog. Das ist natürlich eine riesen Chance für mich! Ich könnte gerade echt voll ausflippen…

Da rückt die Publikationsgarantie für meine MA schon fast in den Hintergrund…

 

Einen Wehrmuts-Tropfen gabs allerdings auch noch: weil mein Mitstipendiat für die Promotion irgendwie Mist gebaut hat, ist mein Promotionsstipendium in Gefahr. Das Stipendium wäre ein Doppelstipendium der Stadt Ingolstadt und der Universität Tübingen, in dem ein Archäologe und ein Historiker gefördert wird. Weil der Archäologe aber wie gesagt Mist gebaut hat (was genau, weiß ich nicht), kann es sein, dass das für mich bestimmte Stipendium nicht eingerichtet wird… Aber das bekümmert mich im Moment noch nicht so sehr. Auch wenn die Dotation von 1000€ im Monat natürlich schon geil wäre… Aber wenns dann soweit ist, dann findet sich sicherlich eine Lösung!

 

 

Ich hoffe das wirkt der Artikel wirkt nicht arrogant… Ich freu mich nur zur Zeit so richtig über die Ergebnisse dieses Tages. Ich hoffe das ist mir vergönnt. Wenn ich eurer Meinung zu krass abhebe: Bitte holt mich wieder zurück!!!

Berlin oder was ich davon gesehen habe

Gestern und heute haben mich meine verschlungenen Pfade mal wieder in unsere schöne Bundeshauptstadt geführt. Grund war dieses Mal ein vom Bundesverband „Sicherheitspolitik an Hochschulen angebotener Themenabend zu den  “Deutsch-israelischen Sicherheitsbeziehungen in Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“. Damit verbunden war die Vorstellung eines neuen Sammelbandes zu der angesprochenen Thematik. Dadurch steigert sich die Bibliografie zu dem Thema auf insgesamt sechs Werke, die in den letzten zehn Jahren erschienen sind.

Aber damit auch wieder weg von der Ironie, hin zur ernsthaften Beschäftigung mit der Problematik des Themenabends. Die Veranstaltung sollte eigentlich von einer Podiumsdiskussion leben und daraus sollte sich wahrer Content entwickeln. Dieses Vorhaben ging leider durchaus nicht auf. Vielleicht lag es gerade an der hochkarätigen Besetzung des Panels, wie es neudeutsch so schön heißt:

- Herr Dr. h.c. Johannes Gerster: Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und „Freund Jerusalems“ (ja, diesen Ehrentitel gibt es wirklich), nebenbei sitzt er für die CDU im Bundestag und macht sonst auch noch so Einiges

- Herr Ilan Bor: israelischer Gesandter des Staates Israel in Deutschland; er hat bereits einige eindrucksvolle Stationen in seiner Diplomatenkarriere hinter sich und war bereits Anfang der 1990er Jahre in Deutschland tätig

- Herr General a.D. Ephraim Lapid: ehemaliger Geheimdienstoffizier und Sprecher der israelischen Armee; u.a. war er führend an den Entscheidungen bezüglich der Entführung der israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen 1972 in München eingebunden

- Herr Karl Mathias Klause: Stellvertretender Leiter des Referates Naher Osten, Asien, Afrika und Lateinamerika im Bundeskanzleramt

- Herr Dr. Yves Pallade (eigentlich nicht so wichtig, Erklärung folgt später): Direktor Foreign Affairs Network und Autor mehrer Bücher zur Thematik

 

Man erkennt also bereits aus den Namen (wobei ich natürlich nicht weiß, wieviel die euch nun sagen), dass der Abend durchaus hätte interessant werden können. Da allerdings der Moderator vollkommen überfordert schien und die Diskutanten sich nicht an ihre Vorgaben gehalten haben, scheiterte das Konzept und die Zielsetzung.

Jeder der fünf Personen sollte ein kurzes Anfangsstatement geben, was für diese fünf Personen im Endeffekt mal locker 1,5 Stunden gedauert hat… Dadurch war einer Fragerunde eigentlich der Gar ausgemacht. Die Beiträge der Redner waren allerdings, mit Ausnahme des Herrn Pallade, qualitativ sehr hochwertig. Pallade hingegen spielte den „Party Pupper“, wie er es selbst genannt hat, und präsentierte in einer zynischen und sehr verbitterten Art und Weise unmögliche Thesen, die er für sich wissenschaftlich – an Hand von 15 Interviews - erarbeitet haben will. Da kamen dann so Sachen raus wie: die deutsche Politik gegenüber Israel wäre lediglich heuchlerisch oder die Bundeswehr besteht zur überwiegenden Zahl aus Rechtsradikalen. Damit sollte auch geklärt sein, warum sein Name für mich nicht sooo sonderlich wichtig ist.

Herr Klause hat in der einzig richtigen Art reagiert und den Herrn gefragt, wo er sein wissenschaftliches Handwerk gelernt hätte. Der Mann ging gnadenlos unter unter seinen Mitdiskutanten, welche durchaus einen wichtigen Beitrag zur derzeitigen deutsch-israelischen Politik geleistet haben. Selbstverständlich konnte ich auch nicht alle Aussagen von ihnen teilen, aber vor allem Herr Bor hat mich sehr tief beeindruckt. Er hat in einer Klarheit geredet, die nichts zu wünschen übrig gelassen hat und hat massive Kritik an der Sanktionspolitik der Vereinten Nationen gegenüber dem Iran geübt. Für ihn ist diese Politik zu nachlässig. Auch darüber lässt sich selbstverständlich streiten. Bor hat letztendlich aber etliche Fragen aufgeworfen welche durchaus nicht so einfach zu beantworten sind, vor allem auch im Bezug auf die Haltung gegenüber Israel, der Shoa und dem Holocaust. ABER: er hat damit explizit nicht nur die Haltung der Deutschen angesprochen. Auch hat er sich sehr interessant zur Zwei-Staaten-Lösung geäußert und seine Gedanken zu einer möglichen zukünftigen weiblichen Premierministerin in Israel geäußert (er hält es für einen Beweis für den demokratischen und offen Charakter Israels)

 

Ein paar Knallköpfe, ohne Ahnung von der Thematik waren selbstverständlich auch im Publikum. Da fielen dann so Aussagen wie: „Geben Sie es doch zu, Israel versucht in Wahrheit den Iran auszulöschen“ oder „Was die Israelis mit den Araber machen, ist viel schlimmer als das was die Deutschen dem jüdischen Volk „angetan“ hat.“

Das waren aber gott sei dank wirklich nur zwei oder drei von vielleicht ca. 120 Anwesenden. 

 

Was aber am interessantesten am ganzen Abend war, waren die Gespräche im Anschluss. Hier habe ich eine Mitarbeiterin des SPD-Bundesparteivorstandes kennengelernt, die mir überaus interessante Sachen über die internen Strukturen und Abläufe in der SPD erzählt hat. Desweiteren habe ich ein Mitglied des Vorstandes der deutsch-israelischen Gesellschaft kennen und schätzen gelernt. Dann habe ich mich ausführlich mit jemandem vom Bundespresseamt unterhalten, mit Leuten aus diversen Organisationen geredet und mich intensiv mit einem Studenten unterhalten, der in Deutschland und im Ausland jeweils einen BA gemacht hat. Das war v.a. interessant, um von ihm mal die Einschätzung zu bekommen, wie der deutsche BA gegenüber dem ausländischen qualitativ steht: leider kam der deutsche nicht allzu gut weg (wen wunderts).

Nebenbei habe ich im Gespräch mit ihm festgestellt, dass wir eine gemeinsame gute Bekannte haben. Schon witzig, wie klein die Welt doch sein kann.

 

Zum Abschluss des Abends waren wir dann in der „Newton Bar“, nem Berliner Szene-Bar/Lounge/Club. War sehr witzig, auch wenn ich mich standhaft geweigert habe 5 Euro für 0,33 Pils zu bezahlen oder einen Cocktail für billigstenfalls 10 Euro zu bestellen. Aber da wir draußen saßen – drin war kein Platz mehr – wurde es doch sehr schnell frisch und so bin ich mit ner Bekannten aus Mainz um ca. 1 in die Kaserne gefahren.

 

Ja, ihr habt richtig gelesen: ich durfte in der Kaserne nächtigen. Und zwar nicht in Stuben mit X Kadetten, sondern in der Offiziers-Unterkunft. Die Zimmer waren echt edel: Schreibtisch, Couch, großes Bett, eigenes Bad, zwei Sessel.

Da bereut man es ja schon fast, dass man nicht länger als 18 Stunden in Berlin bleiben kann.

 

Aber Berlin sieht mich in weniger als drei Wochen bereits wieder: da ist das nächste Seminar des BSH, dieses Mal zur neuen deutschen Afrika-Politik. Und wer sich jetzt frägt, wie ich mir das leisten kann: der BSH ist eine Unterorganisation des Reservistenverbandes; d.h.: die zahlen An- und Abreise und die Übernachtung. Doof ist nur, dass man um 8 die Zimmerschlüssel schon wieder abgeben muss: ausschlafen ist dann natürlich nicht drin.

 

Und was gibts in Erlangen Neues? Informiert mich mal ;)

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